Nintendo
Die US-Gesundheitsorganisation und Nintendo
Sonntag, den 16. Mai 2010 um 12:09 Uhr
Die American Heart Association und Nintendo of America am nächsten Montag eine gemeinschaftliche Ankündigung vornehmen. In einer Pressemitteilung gaben dies beide gemeinschaftlich bekannt. Die American Heart Association ist eine Organisation, welche sich mit Schlaganfällen und Herzinfarkten auseinandersetzt und im Bereich Gesundheitsberatung aktiv ist.
Das Geheimnis, worum es bei diesem gemeinsam angestrebten Projekt geht, wurde bisher noch nicht gelüftet. Deshalb findet man viele spekulative Anhaltspunkte, aber nichts Konkretes. Plausibel wäre natürlich, dass es sich bei dieser Kooperation um die sehr sportlich gehaltenen Spiele von Nintendo geht. Wii Fit Plus, Wii Sports Resort und Wii Sports selbst zählen ja bekanntlich zu den fitnessfördernden Konsolenspielen.
Möglicherweise gibt es aber auch eine Softwarelösung, wie sie bereits zu Anfang der Ära „Wii Fit“ angeschnitten wurde. Zu damaliger Zeit, die ja nun bereits über 3 Jahre zurück liegt, wurde über einen möglichen Extra-Kanal gesprochen, über den die Spieler Messdaten zur eigenen Fitness über Wii Fit an verschiedenste Krankenhäuser schicken können. So sollten die Krankenhäuser in der Lage sein, ein Gesundheitsprofil erstellen und den Absender der Daten anschließend beraten zu können. Möglicherweise wird genau dies nun nachgeholt und eine Kooperative zwischen der Gesundheitsbehörde und Nintendo entsteht. Wie sich diese Thematik entwickelt, wird weiterhin hier zu finden sein.
Die PSP kein Konkurrent mehr für Nintendo?
Montag, den 10. Mai 2010 um 13:03 Uhr
Satoru Iwata, Präsident von Nintendo, hat seinen Mitarbeitern angeblich mitgeteilt, dass sowohl iPad und iPhone zum Erzfeind erklärt wurde, während die PlayStation Portable aus dem Hause Sony keine Gefahr mehr darstellt.
Demnach soll die PSP von Sony keine Konkurrenz mehr für das Nintendo DS darstellen. Der geschäftsführende Präsident von Nintendo, Satoru Iwata hat angeblich erst vor kurzem seinen Mitarbeitern zu verstehen gegeben, dass der Krieg gegen Sony bereits gewonnen sei. Nun gelte es, die Konzentration auf die neuen Produkte von Apple zu konzentrieren. Damit fokussiert sich der Kampf um den Absatzmarkt bei Spielkonsolen auf iPhone und iPad. Analysten halten allerdings deutlich dagegen, da Sony lt. aktuellen Verkaufszahlen sowohl mit der PSP als auch mit seiner PlayStation 3 in die Fußstapfen von Nintendos DS und auch Wii tritt. Dazu kommt noch, dass Nintendo erstmals seit 2004 einen Rückgang der Gewinne verzeichnen muss.
Mit großer Sorge werden die aktuellen Verkaufszahlen des iPhones betrachtet, die sich als exzellent herausstellen. Apple konnte mit dem iPhone bereits im 1. Quartal dieses Jahres ca. 8,75 Millionen Stück verkaufen. Nintendo geht selbst davon aus, dass man die hauseigenen, mobilen Produkte in einer maximalen Stückzahl von geschätzten 30 Millionen über das ganze Jahr hinweg verkaufen kann. Zusätzlich kommt nun mit dem iPad aus dem Hause Apple ein weiterer Konkurrent auf den Markt, der sowohl Nintendo als auch Sony den Absatzmarkt streitig machen möchte. Mit dem Verkaufsstart des Nintendo 3DS im kommenden Jahr, welches dreidimensionale Grafik liefern soll, ohne dafür eine passende 3D-Brille zu benötigen, soll der Kampf geführt und gewonnen werden. Gerüchten zu Folge hat auch Sony einen Nachfolger für seine PSP in der Planung. Ob dieser mögliche Nachfolger auf der kommenden E3 präsentiert werden wird, ist allerdings noch offen.
Nintendo übernimmt den Konsolen-Spitzenplatz von Microsoft
Freitag, den 23. April 2010 um 11:07 Uhr
Nintendo konnte im März die Marktführung in den USA für Spielkonsolen wieder von Microsoft übernehmen. Im Vormonat Februar musste die Wii kurzzeitig Federn lassen und blieb hinter dem Konkurrenten Microsoft. Im März konnte sich Nintendo mit der Spielkonsole Wii wieder deutlich absetzen, was sich in einer höheren Verkaufszahl mit einer Differenz von 200.000 Stück belegen lässt. Damit fällt der Markt für die Xbox 360 wieder spürbar kleiner aus.
Die Nintendo Wii wurde in den USA im März nach Angaben der NPD Group, einem Marktforschungsunternehmen, ca. 557.500 Mal über den Ladentisch gereicht. Im gleichen Zeitraum wurde die Xbox 360 lediglich 338.400 verkauft. Die PlayStation 3 von Sony musste sich mit einer Verkaufszahl von 313.900 Spielkonsolen auf den 3. Platz begeben. Sony kann allerdings vom Verkauf des Vorgängermodells PlayStation 2 profitieren, die im genannten Zeitraum immerhin für 118.300 Verkäufe sorgte.
Das finanzielle Gesamtvolumen aller Erträge aus dem Spielkonsolenverkauf gingen von 457,1 Millionen auf rund 440,5 Millionen US-Dollar zurück, was einem Rückgang von ca. 4% entspricht. Das Marktforschungsunternehmen NPD Group berichtet ferner davon, dass das Volumen der Hard- und Softwareverkäufe bis zum Ende März im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15% bzw. 7% gesunken wären. Dem entgegen stehen wachsende Umsatzzahlen bei den Sparten Zubehör, Software und Spiele. Die Umsätze stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 6% (bei Spielen), was einem Gesamtvolumen von ca. 1,52 Milliarden US-Dollar entspricht. Die Softwareverkäufe stiegen dabei um 10%, das Zubehör hat sogar einen Zuwachs von satten 11% erfahren.
Das beliebteste und damit meistverkaufte Spiel auf dem US-amerikanischen Markt waren im März „God of War III“ für die Spielkonsole PlayStation 3, welches damit den ersten Platz belegt. Auf Rang zwei folgte der Spieltitel „Pokémon Soul Silver Edition“ für die Konsole Nintendo DS. Auf Platz 3 fand sich „Final Fantasy XIII“ wieder, ein Titel für die PlayStation 3. Lediglich Platz 4 für die Xbox-Variante des Spiels „Battlefield: Bad Company 2“.
Controller-Patentstreit von Nintendo gewonnen
Montag, den 19. April 2010 um 22:01 Uhr
In einem Patentstreit geschlagen geben muss sich ein kleiner texanischer Hersteller namens „Anascape Ltd“. Bereits vor 2 Jahren entschied ein US-Gericht zu Gunsten dieser kleinen Firma und verurteilte Nintendo zu einer hohen Strafzahlung. Nun wurde dieses Urteil von einem Berufungsgericht aufgehoben.
Der japanische Elektronikkonzern gab bereits letzten Dienstag bekannt, dass das Bundesberufungsgericht das bereits gefällte Urteil des Geschworenengerichts im Bundesstaat Texas (Urteil aus Mai 2008) gekippt hat. Die Jury befand zwar damals, dass Nintendo mit den Produkten Wii Remote und Nunchuk kein Patent der kleinen Firma verletzen würde, allerdings galt dies nicht für die klassischen Controller der Wii, dem WaveBird und auch den Standard Controllern des GameCube. Wegen dieser vermeintlichen Patentrechtsverletzung war Nintendo damals angehalten, 21 Millionen US-Dollar Strafe zu bezahlen.
Das Bundesberufungsgericht konnte sich diesem Urteil nicht anschließen und sprach nachträglich den Konzern von jeder Schuld frei. Auf Grundlage dieser Entscheidung verkündete Nintendo die Entscheidung dieses Gerichts auf der firmeneigenen Webseite und hob ausdrücklich hervor, dass man es von Seiten Nintendo begrüße, dass das Unternehmen von jeglicher Patentrechtsverletzung freigesprochen wurde. Bereits seit 4 Jahren lief dieses Verfahren bzgl. der Patentrechtsverletzung. Zudem hatte Anascape auch dem Softwareriesen Microsoft Vorwürfe in die gleiche Richtung gemacht. Allerdings konnten sich Microsoft und Anascape außergerichtlich einigen.
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